Homöo-Kinesiologie
Die HOM-KIN-Methode steht auf drei Standbeinen:
Homöopathie, Kinesiologie, Stirnstrich
Die Homöopathie
Die HOM-KIN-Methode beruht zunächst auf den beiden bekannten Heilsystemen, der Homöopathie nach Samuel Hahnemann (1755–1848) und der Kinesiologie nach Dr. George J. Goodheart Jr. (1918–2008). Die wichtigste Neuerung und damit das dritte Standbein ist der Stirnstrich, der Globuli weitgehend ersetzt. Mit dem kinesiologischen Muskeltest findet man die Ursachen einer Störung und die passenden Therapien: Jeweils das richtige Mittel, die richtige Potenz und den passenden Abstand zwischen den Gaben.
Das System ist einfach zu erlernen und führt zu einer Selbständigkeit und Kreativität, die kaum zu übertreffen ist. Während man das Mittel nennt, streicht man mit dem Daumen von der Nasenwurzel bis zum Haaransatz an der Stirn. Das ist die Möglichkeit, Heilinformaiton in den Körper zu bekommen.
Die Mittelfindung erfolgt über ein Resonanzsystem: den kinesiologischen Test nach Zeeden. Sie wird durch die Testreihe erleichtert, die derzeit 40 Stichworte umfasst.
Zwei Besonderheiten
Gehen Beschwerden blitzschnell zurück, sprechen wir vom Sekundenphänomen nach Zeeden. Tritt die Beschwerdefreiheit bereits vor dem ersten Stirnstrich ein, nennen wir das eine akustische Inhalation.
Das sind wesentliche Besonderheiten, die in der klassischen Medizin nicht vorkommen. Sie zeigen sich nur bei einer kausalen Therapie, die die Krankheitsursache beseitigt, nicht nur Symptome bekämpft.
Die HOM-KIN-Komplexe – neue therapeutische Optionen
Als ich bemerkte, dass bei Gelenkschmerzen immer wieder dieselben Mittel getestet wurden, fasste ich sie zu Komplexen zusammen. So entstanden der „Gelenk Standard Z“ und der „Muskel Komplex Z“. Später folgten Komplexe für Tinnitus, Bluthochdruck und arterielle Verschlusskrankheit. Neue Komplexe kamen hinzu, wenn sich bei ungelösten Problemen therapeutische Möglichkeiten zeigten.
So etwa bei Schmerzen bei Morbus Bechterew, die vermutlich auf einem Vitamin-C-Mangel beruhen und durch eine selektive Nierendurchlässigkeit verursacht sind. Hier gebe ich den Nieren Komplex Z, um die Durchlässigkeit zu beheben, den Vitamin-C-Spiegel zu normalisieren und Schmerzen zu lindern. Auch die HPU (Hydroxyprolinlactamurie) gehört dazu: ein durchlässiger Darm führt zu Verlust von Spurenelementen, was chronische Schmerzen und Müdigkeit begünstigt. Der HPU Komplex Z bündelt alle Optionen für eine bessere Resorption.
Das Wesen der Komplexmittel
Die klassische Homöopathie sucht ein Einzelmittel, das möglichst alle Beschwerden abdeckt, was oft nicht gelingt. Beim Komplexmittel verweist bereits der Name auf die Symptome, für die es gedacht ist.
Beispiele: Kopfschmerz Komplex Z bei Kopfschmerzen, Hormon Komplex Z und Menopausen Komplex Z bei hormonellen Ungleichgewichten, AVK Komplex Z bei arterieller Verschlusskrankheit, Psycho Komplex Z bei Depressionen (21 Inhaltsstoffe mit angstlösender, antidepressiver und kränkungsauflösender Wirkung), Trauma Komplex Z bei Traumata (Opium C 1000 kombiniert mit Aconit D unendlich).
Die Ergebnisse sind bemerkenswert. In den fünf Bänden Abenteuer Homöopathie sind 450 Fälle dokumentiert, die mit Einzelmitteln, mehreren Einzelmitteln oder Komplexmitteln behandelt wurden.
Komplexmittel sind also Zusammenstellungen von Einzelmitteln, die auf bestimmte Symptome oder Syndrome zielen. Der Name deutet jeweils den Anwendungsbereich an.
Einfache Anwendung der HOM KIN
Zur Ausübung von HOM KIN braucht es Grundwissen, den Daumen für den Stirnstrich und die Sprache. Damit ist die Methode überall einsetzbar, selbst ohne technische Hilfen.
Beispiele: Bei Verletzungen den Verletzungs Komplex Z, bei Rückenschmerzen den Rücken Standard Z und Muskel Komplex Z, bei Kreislaufkollaps den Kreislauf Komplex Z mit Veratrum album D 30.
Selbst bei akuter Angina pectoris können bis zum Eintreffen des Notarztes Cactus D 30 und KHK Komplex Z eingesetzt werden, sodass Schmerzen bereits nachlassen, bevor professionelle Hilfe eintrifft.
Synergismus zwischen konventioneller und energetischer Medizin
Schulmedizin und HOM KIN sehe ich als ideale Ergänzung: Die Schulmedizin sichert das Überleben durch Intensivmedizin, Chirurgie und andere Fächer, während HOM KIN in der Nachbehandlung den Weg zur dauerhaften Gesundheit eröffnen kann. So ergibt sich die Verbindung von struktureller und energetischer Medizin.
Die Testreihe passt auf ein DIN-A4-Blatt, das man in der Geldbörse mitführen kann. So lassen sich Ursachen von Beschwerden weltweit finden, auch ohne anwesende Lehrkräfte.
Der Stirnstrich
Der Stirnstrich überträgt den Inhalt des gesprochenen Wortes in das „dritte Auge“ an der Glabella, das mit der Zirbeldrüse verbunden ist.
Obwohl er nur ein „Hauch von Nichts“ ist, wie ich es nenne, ist die Wirkung enorm. Das gesprochene Wort wird um ein Vielfaches verstärkt, ähnlich wie eine Lupe das Sichtbare vergrößert. Mit dem Stirnstrich tritt eine Wirkung schneller ein, als es allein durch Sprache möglich wäre.
Da jeder Sprache und Daumen besitzt, braucht es keine weiteren Hilfsmittel, um heilend tätig zu werden.
Die energetische Begründung des Stirnstrichs
Eine jederzeit verfügbare energetische Möglichkeit bedeutet einen großen Schritt in der Freiheit, medizinisch handeln zu können. Einstein hat mit seiner Formel E = m x c2 die physikalische Grundlage geliefert: Struktur (Masse) und Energie sind austauschbar.
Während die konventionelle Medizin mit Struktur, also Molekülen, arbeitet, nutzen wir Energie: Sprache bedeutet Frequenz, und Frequenz bedeutet Energie.
Damit setzen wir mit dem Stirnstrich die Erkenntnisse von Einstein praktisch um.
Kurze Erklärung zur Einsteinformel
Die Formel E = m x c2 von Albert Einstein beschreibt den Zusammenhang zwischen Energie (E), Masse (m) und Lichtgeschwindigkeit (c). Sie zeigt, dass Masse in Energie umgewandelt werden kann und umgekehrt. Dieses Prinzip ist eine Grundlage der Relativitätstheorie und erklärt, warum bereits eine kleine Masse große Energiemengen enthalten kann.
Wie alles begann – die Geschichte der Entdeckung der HOM KIN und ihre Entwicklung
In den Jahren 2005 bis 2007 konnte ich durch einzelne Schritte, Überlegungen zur Krankheitsphilosophie und die Zusammenstellung naturheilkundlicher Theorien zur Krankheitsentstehung bereits die ersten 20 Stichworte der heutigen Testreihe (01 bis 43) erstellen.
Erstmals wurde mir etwa 2002 von einer Kursteilnehmerin die Mudratestung gezeigt. Dabei berührt man mit dem Daumen nacheinander die übrigen vier Finger, wodurch bestimmte Positionen entstehen, die zu den Themen Struktur, Psyche, Vitamine und Mineralien führen. Als diese vier wichtigen Kriterien nicht mehr ausreichten und ich weitere Zusammenhänge entdeckte, änderte ich den Namen „Mudratestung“ in „homöo-kinesiologische systematische Testung“. Die Berührung des Daumens mit einzelnen Fingern wird im hinduistischen und buddhistischen Bereich „Mudra“ oder „Fingerhaltung“ genannt.
Der Beginn der Testung von Informationen, die vom Patienten und nicht aus dem Lehrbuch stammen, lag also in der Mudratestung, die der Fünffingertechnik von Sankaran ähnelt. Die Wurzel liegt, wie so oft, in der östlichen Weisheit.
